Bildungsstudio Gerlof

Foto: Oliver Vosshage
v.l.n.r. Christian Arenz (Golf Gleidingen), Fenja Frederike Schwede (Golf Gleidingen), Sabrina Gerlof (BSG) und Gerd Gerlof (BSG)

Schon länger zeigt sich uns, was heutzutage eine gute Jugendarbeit bedeutet und was sie beinhalten sollte, ja beinhalten muss: Die gesamtheitliche Betrachtung unserer jungen Talente als mögliche Golfprofis von morgen und heute als Kinder und Jugendliche, die gleichzeitig Schüler sind.
Und hier tragen wir eine große Verantwortung - gerade in Zeiten, wo der Stellenwert von Bildung immer mehr steigt, das öffentliche Bildungssystem immer mehr an seine Grenzen stößt und wo die Gesellschaft immer mehr von unseren Kindern erwartet. Somit ist die Balance zwischen sportlicher und schulischer Leistung das A und O, um unsere Kinder auf dem Green wie auch auf der Schulbank nach vorne zu bringen.
Das haben wir erkannt und gehen hier als Golf Gleidingen neue, bisher einzigartige Wege. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Privatschule BSG (BildungsStudioGerlof) mit Sitz in Hannover und Hildesheim, haben wir ein ganzheitliches Konzept entwickelt, um unsere Talente optimal und leistungsgerecht in Sport und Schule zu fördern.
Neben der speziellen, fachlichen Förderung, wie bspw. in Mathematik oder Englisch, erfolgt auch eine intensive, mentale Unterstützung der Schüler sowie eine Ausbildung in der Nutzung ihrer Zeitressourcen, speziell im Umgang mit ihrem Handy und den neuen Medien.
Zwischen Schule und Sport, sowie zwischen Körper und Geist, gibt es viel mehr Wechselwirkungen und Parallelen, als man auf den ersten Blick erahnt. Sportlich aktive Kinder und Jugendliche können nachweislich besser lernen und mit guten Noten können sie entspannter auf dem Golfplatz an ihrer Leistung arbeiten. Zusätzlich hat dies einen positiven Effekt auf die Harmonie in der Familie und in ihrem im Freundeskreis.
Das Konzept haben wir aktuell schon sehr erfolgreich bei einigen unserer Leistungsträger angewendet und freuen uns mit den Kindern und Jugendlichen über deren positive Weiterentwicklung auf und außerhalb des Grüns. Wir empfinden diesen dualen Ansatz als wegweisend und notwendig für unsere zukünftige Jugendarbeit im Golfsport.
Wenn wir ehrlich sind, will und kann vermutlich nicht jeder Jugendliche Golf-Profi werden und damit seinen Lebensunterhalt verdienen. Daher sollten wir stets auch noch ein paar Alternativen für unseren Lebensweg bereit halten und dieser ist mit einer guten (Aus-) Bildung bestens geebnet und gesichert.

Viele Grüße und einen schönen Winter.
Christian Arenz
Head-Professional Golf Gleidingen