Marshalls Corner No. 9

Liebe Golfgemeinde,

heute wende ich mich mit einen Thema an Euch was mir in den letzten Tagen wieder öfters ins Gedächtnis gekommen ist. Es befasst sich mit der effektiven Ballsuche Eurer Golfbälle. Natürlich gehört das Suchen nach Euren Spielbällen genauso zum Spiel wie das Schlagen oder Einlochen derselben. Viel zu häufig beobachte ich allerdings, dass die Spieler ihre Bälle uneffektiv suchen. Fast immer kreiseln die Spieler beim Suchen. Dieses Kreislaufen führt nur dazu, dass manche Stellen doppelt oder sogar dreifach abgesucht werden und dafür andere Bereiche der Landefläche gar nicht abgesucht werden. Viel effektiver ist es, dass sich die Spieler einer Gruppe parallel zu einander aufstellen, ca. 1 Meter Abstand zwischen den Golfern, und dann gemeinsam gehen und dabei sich nur geradeaus bewegen.

Des Weiteren erhöhen sich die Chancen die Bälle zu finden, wenn die Spieler, die nicht schlagen, beobachten, wo der aktuelle Spieler seinen Ball hinschlägt.

Eine weitere Bitte meinerseits ist es, natürlich in Just for Fun Runden, Eure Bälle dann schnell aufzugeben und nicht zu suchen, wenn hinter Euch die nachfolgende Gruppe schon wartet. Dieses Aufgeben des Balles kommt vielleicht auch mal Euch zugute, wenn ihr der Golfer seid, der hinter einer suchenden Gruppe wartet.

 

Mein Tipp der Woche, eine Ready Golf Empfehlung:
Bitte erst den eigenen Ball spielen, falls dieser auf etwa derselben Höhe liegt wie der zu suchende, bevor man beim Suchen hilft.

Regelantwort zum Corner Bericht No. 8:
Antwort B ist richtig. Das Verhalten des Golfers war nicht regelkonform. Hier hilft folgende Regel Erklärung: Regel 26-1 sagt dazu:

Fehlt es an Kenntnis oder an Sicherheit grenzender Gewissheit, dass ein Ball, der in Richtung auf ein Wasserhindernis geschlagen wurde, in dem Hindernis ist, darf der Spieler NICHT nach der Wasserhindernisregel verfahren.
Das heißt, sobald Zweifel bestehen und diese wurden alleine dadurch ausgedrückt, dass der Spieler auch außerhalb des Grabens im hohen Gras gesucht hat, darf am Graben nicht gedroppt werden. Der Spieler hätte zum Abschlag zurückgehen müssen und einen weiteren Ball spielen müssen, weil der Ball auch im hohen Gras verloren sein könnte. Viel besser wäre es natürlich gewesen, wenn der Spieler einen provisorischen Ball gespielt hätte, um das zurück laufen zu verhindern.

Regelfrage der Woche:

Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und lässt ihn korrekt fallen. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?

A. Der Ball ist im Spiel. Der Spieler muss erneut entscheiden, ob er den Ball spielt wie er liegt oder nochmals mit einem zusätzlichen Strafschlag für unspielbar erklärt.

B. Der Spieler darf den Ball erneut fallen lassen, dieses Mal ohne Strafschlag.

C. Der Spieler muss den Ball erneut fallen lassen, dieses Mal mit zwei zusätzlichen Strafschlägen.

 

Ich wünsche Euch allen eine angenehme Golfwoche.

Es grüßt
Jens Stenzel
Marshall Golf Gleidingen

 

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